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Schule von A bis Z

Das folgende Stichwortverzeichnis soll allen Interessierten einen Einblick in das Schulleben an der Gersprenzschule geben. Unsere Angebote, Veranstaltungen, Konzepte, pädagogischen Schwerpunkte aber auch Fachbegriffe und Besonderheiten werden kurz erläutert. Damit wollen wir nachvollziehbarer machen, wie wir die von der Schulgemeinde im Schulprogramm verabschiedeten Leitsätze im Schulalltag umsetzen. Wir verstehen dieses „Glossar“ als ständig wachsenden und veränderbaren Bestandteil des Schulprogramms. Es ergänzt die Pädagogischen Konzepte, die auch auf dieser Website einsehbar sind.

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ADAC-Spielplatz

Der Spielplatz liegt nur einen kurzen Fußmarsch von unserer Grundschule entfernt. Bei schönem Wetter wird er für Bewegungszeiten der Kinder mit benutzt.

AG – Angebote

Seit Sommer 2010 haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, sich in die nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften ein zu wählen. Das Einwahlverfahren findet, mit Hilfe eines Katalogs, zweimal in einem Schuljahr statt. Nach den Sommerferien können die Kinder der zweiten bis vierten Klassen an der Einwahl teilnehmen. Nach den Weihnachtsferien sind dann alle Kinder der Gersprenzschule an der Einwahl beteiligt. Die Laufzeit des jeweiligen Angebotes ist auch aus diesem Katalog zu ersehen. Die Inhalte der Arbeitsgemeinschaften sind vielfältig. Neben den Sportangeboten in der eigenen Schulturnhalle, auf den Sportflächen der kooperierenden Vereine, den Angeboten im kreativ-künstlerischen Bereich, finden auch Förder- und Forderangebote ihren Platz im Nachmittag. Die AGs werden geleitet von Pädagogen, Übungsleitern, Trainern und Hobbykünstlern. (Siehe aktuelles AG Programm.)

Ausflüge / Wandertage

In jedem Schuljahr können bis zu sechs Ausflüge oder Wandertage stattfinden. Oft wandern die Klassen z.B. zum Reinheimer Teich, zum Forstberg oder zur Windlücke, die alle fußläufig gut zu erreichen sind. Gerne unternehmen die Jahrgänge auch Fahrten mit der Odenwaldbahn in Richtung Darmstadt. Das Vivarium ist dort ein beliebtes Ziel. In höheren Klassen liegen die Ziele häufig auch in größerer Entfernung, dies gilt natürlich vor allem für die Klassenfahrten im dritten oder vierten Schuljahr. Alle Ausflüge und Fahrten sind für die Kinder immer sehr aufregend und bereichern das Schulleben.

Außerschulische Lernorte

Die Zusammenarbeit mit ortsansässigen „Institutionen“, externen Experten und der Besuch außerschulischer Lernorte sind unverzichtbarer Bestandteil des erfahrungs- und lebensweltorientierten Unterrichts der Gersprenzschule. Besonders im Sachunterricht wird sehr viel Wert darauf gelegt, den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, eine Sache vor Ort entdeckend zu lernen (z.B. Waldrundgang mit Förster, Besuch eines Bauerhofes, des Klärwerkes oder der Bäckerei) bzw. Erfahrungen im näheren Wohnumfeld zu sammeln (z.B. Besuch der Stadtbücherei, Radfahrausbildung (siehe F – Fahrradprüfung) auf dem ADAC-Platz). Unverzichtbar sind auch die externen Expertinnen und Experten, die regelmäßig den Unterricht der Gersprenzschule durch Berichte aus ihrem Schwerpunktbereich oder durch praktische Angebote für die Kinder bereichern (z.B. TÜV-Kids, Hebamme, Ortspolizist, Imker, Vertreter des Naturschutzbundes…).

Bewegung im Klassenraum

Der Klassenraum soll kein Ort des ständigen „Stillsitzens“ sein, sondern dem kindlichen Bewegungsdrang entgegenkommen. Verschiedene Unterrichtsformen ermöglichen es den Kindern, sich im Klassenraum zu bewegen, indem sie z.B. in verschiedenen Sozialformen arbeiten, unterschiedliche Organisationsformen einnehmen, selbstständig Lernorte aufsuchen, sich Arbeitsmaterialien oder Informationen selbst beschaffen. Als gezielte Bewegungspause im Unterricht können vielfältige Möglichkeiten genutzt werden: Fingerspiele am Platz, Sprechgesänge mit Bewegung, Tänze, gymnastische Auflockerungsübungen, Bewegungs- oder Fangspiele auf dem Schulhof, der Spielehof (siehe S), die Move-it-Kisten (siehe M).

Bewegungsangebote im Schulhof

Auf unserem Schulhof sind verschiedene Hüpfspiele und Zahlenreihen aufgemalt, die die Kinder in der Pause als Bewegungsangebot nutzen können. Des Weiteren gibt es ein Fußballfeld mit zwei Toren, das die Jahrgänge abwechselnd nutzen. Die ersten und zweiten Klassen dürfen in der ersten großen Pause spielen und die dritten und vierten Klassen dürfen in der zweiten großen Pause spielen. In der Ruhezohne (siehe G – Grünes Klassenzimmer) sind Sitzmöglichkeiten, die zu ruhigen Aktivitäten, wie lesen, malen, unterhalten, etc. auffordern sollen.

Bilanzkonferenz

Bilanzkonferenzen finden am Beginn jedes neuen Schuljahres statt und dienen der Weitergabe wertvoller Informationen oder Beobachtungen aus dem zurückliegenden Schuljahr. Zur Vorbereitung der Konferenz evaluieren die Jahrgangsteams ihre pädagogische Arbeit im vergangenen Schuljahr. Grundlage hierfür sind die Jahresarbeitspläne. Ebenfalls evaluiert werden außerschulische Lernorte bzw. Ausflüge. Die wichtigsten Erkenntnisse werden schriftlich festgehalten und in den Bilanzkonferenzen an den nachfolgenden Jahrgang weitergegeben, der wiederum bei seiner Jahresplanung auf den Erfahrungsschatz und die Ideen der Vorgänger aufbauen kann.

Bücherei – Schulbibliothek

Unsere Schulbibliothek wurde im Frühling 2013 eröffnet und wird von einer Lehrkraft verwaltet. Sie besitzt einen momentanen Buchbestand von ca. 2000 Büchern, der stetig weiter ansteigt. Die Bücherei ist in eine Sachbuch- und eine Unterhaltungsliteraturabteilung aufgeteilt, die wiederum nach einzelnen Sachgebieten sowie Genres gegliedert ist. Die Bibliothek wird derzeit an zwei Vormittagen von Müttern unterstützt und ermöglicht damit feste Öffnungszeiten, in denen unsere Kinder von Klasse eins bis vier freie Lesezeiten sowie eine Buchausleihe in Anspruch nehmen können. Neben den festen Öffnungszeiten kann die Bibliothek jederzeit von Lehrkräften mit der ganzen Klasse genutzt werden. Ein schulinterner Bibliotheksplan regelt die Belegung durch ganze Klassen während des Schulvormittages. Mit einer ebenfalls neu ins Leben gerufenen „Bücherwurm-AG“ für den dritten und vierten Jahrgang im Nachmittagsangebot, wird die Lesemotivation sowie ein Bibliotheksinteresse der Kinder unterstützt und gefördert.

Bundesjugendspiele

Einmal im Jahr finden im Sportzentrum die Bundesjugendspiele für die Klassen 2-4 statt. Bei diesem Sportevent werden Disziplinen wie Weitsprung, 50-Meter-Lauf und Weitwerfen aus der Leichtathletik angeboten, die die Kinder absolvieren müssen. Die Lehrerinnen und Lehrer agieren an diesem Vormittag als Kampfrichter und werden an einer Station zum Messen der Weiten oder zum Stoppen der Zeiten eingeteilt. Jeweils zwei Elternteile pro Klasse übernehmen die Betreuung der Kinder für diese Zeit, und begleiten die Klasse an die verschiedenen Stationen. Während der Pausen werden Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Die erzielten Werte der Kinder werden in ein spezielles Computerprogramm eingegeben und unter Berücksichtigung des Jahrgangs wird dann berechnet, welche Urkunde (Teilnahme-, Silber-, Ehrenurkunde) die Schüler erzielt haben.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

In der Gersprenzschule lernen Kinder mit unterschiedlichen Muttersprachen und aus verschiedenen Kulturen miteinander. Um die Verständigung untereinander zu fördern und den Kindern mit Deutsch als Zweitsprache die Integration in den Unterricht und das Schulleben zu vereinfachen, haben wir ein DaZ-Konzept erstellt, welches Kinder mit Migrationshintergrund in ihrer sprachlichen Entwicklung fördert. Der Sprachunterricht ist selbstverständlich zentrale Aufgabe jedes Unterrichtsfaches, für den DaZ-Unterricht stehen der Gersprenzschule jedoch noch zusätzliche Stunden zur Verfügung. Sie werden auch für die Förderung der sogenannten „Seiteneinsteiger“ genutzt. Diese Kinder kommen ohne oder nur mit minimalen Deutschkenntnissen nach Reinheim; oft mussten Sie mit ihren Familien aus ihrem Heimatland flüchten.

Einschulungsfeier

Die Einschulungsfeier der Erstklässler findet immer am Dienstag nach den Sommerferien im „Hofgut“ statt, weil die Gersprenzschule leider nicht über einen Raum verfügt, in dem eine so große Feier (mit über 300 Gästen) stattfinden kann. Dort erwartet die Schulanfänger und ihre Familien ein kurzes Chor- und Theaterprogramm. Anschließend laufen die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen und der Tandempartner*in der Villa Weltenbummler  zur Schule und es findet für die Kinder die erste Unterrichtsstunde in der jeweiligen Klasse statt. Die Eltern hören derweilen die Begrüßungsrede der Schulleiterin, der Leiterin der Villa Weltenbummler, der Elternbeiratsvorsitzenden und der Vorsitzenden des Fördervereins. Danach gibt es Sekt, Kaffee und Kuchen. Gegen 12.00 Uhr holen die Eltern ihre Kinder in den Klassenräumen der Gersprenzschule ab.

Elternabend

Elternabende dienen zum allgemeinen Informationsaustausch zwischen Lehrkräften und Eltern. Sie finden nach Bedarf – mindestens aber einmal pro Halbjahr – statt. Hierbei geht es neben organisatorischen Fragestellungen und allgemeinen pädagogischen Themen vorrangig um die Situation und den unterrichtlichen Alltag der Klasse. Die Leitung übernimmt die gewählte Elternvertretung, sie lädt auch – in Absprache mit der Klassenlehrerin – schriftlich mit Angabe einer Tagesordnung in der Regel 10 Werktage vorher ein. Eingeladen sind alle Eltern bzw. Erziehungsberechtigte einer Klasse sowie die Klassenlehrerin, bei Bedarf können auch Fachlehrer, Schulleiter oder weitere Personen nach Absprache mit der Klassenelternschaft eingeladen werden.

Elternbeirat

siehe K – Klassenelternbeirat

Elternsprechtag

Mindestens einmal im Schuljahr findet ein Elternsprechtag (An der Gersprenzschule in der Regel an einem Mittwoch im Februar) statt. Dieser Tag bietet allen Eltern die Möglichkeit zu einem Gespräch sowohl mit der Klassenlehrerin als auch mit Fachlehrern. Neben den Rückmeldungen über Leistungen und Verhalten ihres Kindes in der Schule, bietet dieser Tag auch Möglichkeiten, individuelle Fragen bezüglich des schulischen Alltags/Entwicklung des Kindes zu stellen. Unabhängig vom Elternsprechtag können die Eltern selbstverständlich Gesprächstermine nach Bedarf mit den Lehrkräften vereinbaren.

Elternstammtisch

Beim Elternstammtisch haben die Eltern einer Klasse Gelegenheit, abseits der Schulalltages miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und besser kennen zu lernen. Diese Treffen wurden durch Eltern angeregt und werden in den Jahrgangsstufen sehr unterschiedlich gehandhabt: monatlich, nach den Ferien oder nach Bedarf. In den meisten Klassen sind die Treffen nicht themengebunden. Sie dienen eher dem Gemeinschaftsgefühl und dem allgemeinen Austausch. Die Zusammenkünfte finden meist außerhalb der Schule in einer Gaststätte statt, die Einladung erfolgt durch den Klassenelternbeirat (siehe K). Nach Absprache nehmen die Lehrkräfte an diesen Treffen teil.

Erste Hilfe-AG

Die Gersprenzschule bietet den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen die Möglichkeit der Teilnahme an einer speziell für Kinder ausgerichteten Erste Hilfe-AG. Den Kindern werden die Grundlagen der Erstversorgung von einer  dafür geschulten Lehrerin in Kooperation mit einer Hilfsorganisation (DRK, ASB, Johanniter o.ä.) vermittelt. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler mit den Abläufen bei einer Notversorgung (Transport im Krankenwagen etc.) vertraut gemacht. Damit sollen die Kinder nicht nur für richtiges Verhalten in Notfallsituationen sensibilisiert werden, sondern es soll ihnen auch die Angst genommen werden, wenn sie selbst Erste Hilfe brauchen.

EVA- Curriculum (EigenVerantwortliches Arbeiten und Lernen):

EVA wird als fester Bestandteil im Unterricht praktiziert. Um die Kinder an das selbstständige, eigenverantwortliche Lernen und Arbeiten heranzuführen, findet dreimal im Jahr, jeweils nach den Sommer-, Herbst- und Osterferien ein einwöchiges Training mit den Schwerpunkten Kommunikationstraining (Kommunikationstechniken zur Förderung der Sprachkompetenz), Methodentraining (Lern- und Arbeitstechniken) und Teamtraining (Verhaltenstechniken zur Förderung der Sozialkompetenz) statt. In diesen einwöchigen Trainingseinheiten werden die Grundsteine für ein eigenverantwortliches und kompetenzorientiertes Lernen und Handeln gelegt, das dann in der täglichen Unterrichtspraxis seine Anwendung findet. Auf diesem Weg können die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen vertieft und ausgebaut werden. Hier… können Sie hierzu mehr lesen.

Fächerübergreifendes Lernen

Das Kollegium der Gersprenzschule hat das fächerübergreifende Lernen als wichtiges Prinzip seines pädagogischen Handelns festgelegt. Fächerübergreifendes Arbeiten/ Lernen beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit einem Unterrichtsgegenstand, der vielseitig beleuchtet wird. Die Inhalte der verschiedenen Fächer ( z.B. Deutsch, Mathe, Kunst, Musik) sollen dabei nicht zusammenhanglos nebeneinander stehen, sondern ein Unterrichtsthema wird von unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchtet. Durch diese Herangehensweise ermöglichen wir den Kindern eine vielschichtige und unterschiedliche Zuwendung zu und Auseinandersetzung mit einem Thema. Ausgangspunkt für fächerübergreifendes Arbeiten/ Lernen ist stets ein Thema aus dem Erfahrungsfeld der Kinder, das unter Berücksichtigung der Fachlernziele einzelner Fächer konkretisiert wird. Oftmals entstehen daraus klasseninterne Projekte. Die Planungen, die für das fächerübergreifende Arbeiten notwendig sind, erfolgen größtenteils in den regelmäßig stattfindenden Koop-Stunden (siehe K – Kooperation der Lehrkräfte) der einzelnen Jahrgangsteams.

Fahrradprüfung

Zu Beginn des zweiten Halbjahres beginnt für die Viertklässler in Kooperation mit der Jugendverkehrsschule Reinheim die Fahrradausbildung. An insgesamt vier Terminen erhalten die Kinder in der Jugendverkehrsschule theoretischen und praktischen Unterricht, um die wichtigsten Verkehrsregeln und richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu erlernen. Am Ende stehen eine theoretische und eine praktische Prüfung, nach deren erfolgreichem Bestehen die Kinder einen Fahrradführerschein erhalten.

Fastnacht/ Fasching/ Karneval

Die Schulgemeinde der Gersprenzschule feiert in der Regel an Fastnachtsdienstag in allen Klassen Fastnacht. Die Feiern beginnen in den jeweiligen Klassenräumen häufig mit einem „närrischen Frühstück“. Vor Beginn der ersten großen Pause startet die große Polonaise durch die Schulflure, die schließlich in ein buntes Treiben mit Fastnachtsmusik auf dem Schulhof übergeht. In der dritten Stunde wird in den Klassenräumen weitergefeiert. Zahlreiche Klassen nutzen die Zeit zu einer Kostüm-Modenschau und gemeinsamen Spielen. Falls einer der beweglichen Ferientage auf den Fastnachtsdienstag fällt, findet die Feier in ähnlicher Form an dem Freitag vor dem Fastnachtswochenende statt. Der Rosenmontag ist unterrichtsfrei.

Ferienbetreuung

In den Ferien bietet die Villa Weltenbummler in Zusammenarbeit mit dem Verein für innovative Jugendhilfe e.V. (Die Villa) eine Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler der Gersprenzschule an. Informationen dazu finden Sie hier…

Förderpläne

Die Förderpläne werden in jedem Halbjahr für Kinder mit besonderem Förderbedarf verfasst und bei Bedarf fortgeschrieben. Dazu findet vorher eine Förderplankonferenz statt, bei der alle unterrichtenden Lehrer/innen einer Klasse zusammenkommen und besprechen, welche Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet werden sollten, um eine erfolgreiche Weiterarbeit des Kindes zu gewährleisten. Um die Förderpläne effektiv umsetzen zu können, werden sie im Anschluss mit den Eltern des jeweiligen Kindes besprochen und von ihnen auch unterschrieben. Vereinbarungen mit den Eltern bzw. dem Kind können auch Bestandteil des Förderplanes sein.

Förderverein

Der Förderverein ist ein gemeinnütziger Verein (e.V.), der die Schule mit personellen und finanziellen Ressourcen bei der Umsetzung von Projekten unterstützt. So war der Verein z.B. bei der Gestaltung des Spielehofs, der Anschaffung von Spielgeräten für die Pausenausleihe oder bei Neuanschaffungen für die Schülerbibliothek beteiligt. Darüber hinaus können Klassen einen Zuschuss für kulturelle Veranstaltungen wie z.B. einem Theaterbesuch beantragen. Mit einem Mindestbeitrag von 18 € pro Jahr kann jeder, der die Gersprenzschule unterstützen möchte, Mitglied werden. Mehr Informationen zur Arbeit des Fördervereins finden Sie auf unserer Website. Hier können Sie auch ein Beitrittsformular herunter laden.

Friedensbrücke

Die Friedensbrücke ist das Kernstück des schuleigenen Konzeptes „Gefühle zeigen – Gewalt vermeiden“. Unter dem Begriff verbirgt sich ein Modell der gewaltfreien Konfliktklärung, das an der Gersprenzschule entwickelt wurde und mit jeder dritten Klasse erarbeitet wird. Die Friedensbrücke besteht aus den Bausteinen

  • Was ist passiert? (erzählen und genau zuhören)
  • Wie hast du dich dabei gefühlt?
  • Was willst du zukünftig?
  • Was vereinbaren wir?

Ziel ist es, dass die Kinder lernen, Konflikte eigenständig zu klären und eine Zielsetzung für die Zukunft gemeinsam zu entwickeln.

Frühbetreuung

Montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 7:45 Uhr gibt es an der Gersprenzschule die Möglichkeit einer Frühbetreuung.
Mit diesem Anmeldeformular können Sie Ihr Kind anmelden.

Frühstückszeit

Das Frühstück wird während der Klassenzeit gemeinsam eingenommen. Häufig liest die Lehrkraft während des Frühstücks etwas vor, wodurch eine ruhige und entspannte Atmosphäre entsteht, was sowohl dem Gemeinschaftsgefühl als auch dem Wohlbefinden förderlich ist. Pausenzeit und Frühstückszeit finden bewusst getrennt voneinander statt, um den Kindern genügend Zeit und Ruhe für das Frühstück einzuräumen.

Ganztagsschule / Ganztagsbetreuung

Siehe „Villa Weltenbummler“

Gefühle zeigen – Gewalt vermeiden

Das Konzept „Soziales Lernen und konstruktive Konfliktbearbeitung in der Grundschule“ beinhaltet aufeinander folgende Bausteine für alle Jahrgänge mit Unterrichtsvorschlägen, Materialien, Spielen, Übungen und Liedern zur Förderung der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Es enthält Vorschläge, wie das tägliche Miteinander im Schulalltag praktiziert werden kann, gibt Hinweise zur Klärung von Streitsituationen, Tipps beim Erkennen von Gefühlen der anderen und hilft, Regeln besser zu verstehen und umzusetzen. So können Konflikte besser erkannt und bearbeitet werden. Das Modell der Friedensbrücke als Kernstück des Konzepts wird in den ersten beiden Klassen thematisch vorbereitet und im dritten Schuljahr eingeführt. Die Kinder lernen, mit Alltagskonflikten umzugehen und trainieren, diese ohne Gewalt, gerecht und dauerhaft und letztlich ohne Hilfe von außen zu lösen. Dazu werden Regeln und Abläufe für den konkreten Streitfall erarbeitet und eingeübt.

Gesamtkonferenzen

In regelmäßigen Abständen (üblicherweise einmal pro Monat) tagt an unserer Schule die Gesamtkonferenz. Alle hauptamtlich unterrichtenden Lehrkräfte nehmen daran teil, eingeladen zur Teilnahme sind auch die übrigen Lehrkräfte und die gewählten Elternvertreter. Die Gesamtkonferenz berät und entscheidet über organisatorische, pädagogische und fachliche Fragen, die sich aus dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule ergeben.

Gesundes Frühstück

Damit der Kopf arbeiten kann, braucht der Körper ein gesundes Frühstück. Deshalb wird das Thema „Gesunde Ernährung“ mit den Kindern ab dem ersten Schuljahr im Unterricht besprochen, ist aber auch ein wiederkehrendes Thema auf Elternabenden.  Die Eltern werden gebeten, ihren Kindern keine Süßigkeiten mitzugeben, sondern auf ein ausgewogenes Frühstück mit Brot
(Vollkorn- oder Graubrot), Wurst bzw. Käse und einem Stück Obst oder Gemüse zu achten. Dies ermöglicht den Kindern einen bestmöglichen und fitten Start in den Tag. Die Kinder benötigen auch kein zusätzliches Trinken in der Schule, da in jedem Klassenraum ausreichend Mineralwasser vorhanden ist. In der Mensa steht außerdem ein Wasserspender bereit, der gekühltes Leitungswasser (mit und ohne Kohlensäure) zur freien Verfügung stellt.

Gleitzeit

Die Gleitzeit beginnt um 7.45 Uhr in den Klassenräumen und endet mit dem Unterrichtsbeginn um 8.00 Uhr. Sie stellt ein freiwilliges Angebot dar, welches den Schülern ermöglicht, morgens gemeinsam in ihrem Klassenraum in den Unterrichtsalltag zu starten. Pro Schulhaus begleitet und beaufsichtigt eine Lehrkraft die Gleitzeit. Bis zum Klingeln um 8.00 müssen alle Kinder eingetroffen sein. Danach beginnt der gemeinsame Unterricht.

Grünes Klassenzimmer

Bei schönem Wetter steht den Klassen das „Grüne Klassenzimmer“ zur Verfügung. Umgeben von schattigen Bäumen herrscht an diesem naturbelassenem Ort eine angenehme Atmosphäre der Ruhe. Die Kinder können dort im Freien unterrichtet werden und diesen Platz in den Pausen und am Nachmittag zum Reden, Lesen und Ausruhen nutzen. Das Mobiliar des „Grünen Klassenzimmers“ wurde vom Förderverein gespendet.

Haustürbesuche

Im Laufe der ersten Klasse führt die Klassenlehrerin mit den Kindern Haustürbesuche durch und unternimmt einen kleinen Spaziergang durch die Straßen Reinheims. Auf diese Weise erfahren die Schüler, wo ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden wohnen, was gegenseitige Besuche erleichtert. Die Kinder lernen sich so besser kennen und können sich auch zum gemeinsamen Schulweg verabreden. Jedes Kind wird an seiner Haustür fotografiert und die Fotos werden im Klassenraum aufgehängt. Selbstverständlich wird auch das Verhalten auf dem Schulweg und im Straßenverkehr allgemein bei diesen Haustürbesuchen zum Thema gemacht; in Einzelfällen begleitet der Ortpolizist die Klasse und trägt seinen Teil zur praktischen Verkehrserziehung bei.

Helfersystem im Klassenverband

Das Helfersystem stellt das Zusammenspiel von Hilfsangeboten dar, welches mit den Schülern vereinbart und individuell auf diese zugeschnitten ist. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Unterstützung der Schüler untereinander.

Dies kann sich wie folgt darstellen:

  •  leistungsstärkere Schüler leisten leistungsschwächeren Schulkameraden  Hilfe in bestimmten Fächern oder  Schwerpunkten
  •  Expertensystem: Ein Schüler/ eine Schülerin übernimmt für einen Teilbereich der inhaltlichen oder methodischen Erarbeitung die Verantwortung und kann von Mitschülern um Rat gebeten werden
  •  kooperative Lernformen: Alle Schülerinnen und Schüler sind gemeinsam für das Gelingen einer Aufgabe verantwortlich und unterstützen sich dabei gegenseitig (vgl. EVA-Curriculum) im sozialen Bereich: Die Schülerinnen und Schüler helfen einander Streit zu schlichten (vgl. Programm Gefühle zeigen – Gewalt vermeiden)

Neben dem inhaltlichen Lernen gewinnt dabei das soziale Lernen an Bedeutung. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfahrung, für das gemeinsame Lernen Verantwortung zu übernehmen und auf der Fähigkeit, sich zunehmend besser in das Vorgehen und das Denken von anderen hineinzuversetzen.

Herzsprechstunde in der Villa Weltenbummler

Die Kindheit gilt ja eher als unbeschwerte Zeit. Trotzdem sollten wir die Sorgen von Kindern ernst nehmen.

Haben Kinder Ängste? Wie gehen Kinder mit Veränderungen und Verlust in der Familie um? Was belastet Kinder von heute besonders?

Schulangst, Schulstress, Konflikte mit Freunden, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper… – Die Herzsprechstunde bietet allen Kindern die Möglichkeit in einem geschützten und vertraulichen Rahmen über Herzensangelegenheiten zu sprechen.

Hitzefrei

Seit Frühjahr 2009 gilt ein neuer Erlass, der das bei allen Kindern so beliebte „Hitzefrei“ regelt. Danach sind Grundschulen wie die Gersprenzschule dazu verpflichtet, bei großer Hitze mit folgenden „Maßnahmen auf die besondere Belastungssituation“ zu reagieren:

  1. Durchführung alternativer Formen des Unterrichts wie Unterricht an anderen Lernorten oder projektbezogener
    Unterricht anstelle des Regelunterrichts.
  2. Kein Stellen von Hausaufgaben.
  3. Beendigung des Unterrichts nach der fünften Stunde.“ (Erlass v.16.11.2009)

Da sich einzelne Gebäude an der Gersprenzschule – insbesondere bei anhaltenden Hitzeperioden – sehr stark aufheizen, wird von allen drei Möglichkeiten Gebrauch gemacht.

Für Eltern, die darauf angewiesen sind, dass die Kinder verlässlich bis zum Ende des Unterrichts betreut werden, haben wir schon vor einigen Jahren in der Schulkonferenz eine Regelung gefunden, die allen Bedürfnissen gerecht wird: Eltern, die wünschen, dass ihre Kinder auch bei Hitzefrei bis zum Ende des regulären Unterrichts (also im Einzelfall bis 13.15 Uhr) in der Schule betreut werden, teilen das der Schule auf einem Rückmeldeabschnitt mit, der dem jährlichen Hitzefrei-Informationsschreiben angehängt ist. Diese Kinder bleiben dann in der Schule und bekommen ein besonderes, den Witterungsbedingungen entsprechendes, Betreuungsangebot. Die Wahlfreiheit gilt natürlich auch für Kinder, die im Rahmen des Pakt für den Nachmittag am Nachmittag in der Villa Weltenbummler sind.

Hofdienste

Die Hofdienste werden von den dritten und vierten Jahrgangsstufen übernommen. Im wöchentlichen Wechsel sorgen drei bis fünf Schülerinnen und Schüler einer Klasse nach dem Unterricht für die Säuberung des Schulhofs von Papierabfällen. Die Kinder übernehmen damit Verantwortung für ihre Schule und bereiten so den Hof für das gemeinsame Spielen am nächsten Tag vor.

Klassenelternbeirat

Der Elternbeirat einer Klasse wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt und setzt sich aus einem Elternvertreter/ einer Elternvertreterin und einer Stellvertretung zusammen. Der Elternbeirat ist Sprecher der Eltern einer Klasse und übernimmt beispielsweise die Organisation der Elternabende. Weitere Informationen für Elternbeiräte und über ihre Aufgaben finden Sie hier… in der pdf „Elternordner“.

Klassenfahrt

Eine mehrtägige Klassenfahrt findet für unsere Schülerinnen und Schüler einmal während ihrer Grundschulzeit statt. Im Regelfall fahren die Kinder am Ende des dritten oder zu Beginn des vierten Schuljahres, für drei bis fünf Tage in ein Landschulheim oder eine Jugendherberge in der Umgebung. Beliebte Reiseziele sind u.a. das Kreisjugendheim in Ernsthofen, das Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels oder die Jugendherberge auf der Burg Breuberg. Als schulische Veranstaltung ist die Teilnahme für die Kinder verpflichtend.

Klassenfeste

Ein Klassenfest ist eine gemeinsam geplante Aktivität von Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. Das gemeinsame Feiern ermöglicht es, einen anderen Einblick in Schule und einen neuen Zugang zueinander zu finden. Eltern, Schüler und Lehrer/innen können sich so besser kennen lernen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit einer Klasse wird gestärkt.

Klassensprecher

An der Gersprenzschule werden bereits ab dem ersten Schuljahr alljährlich pro Klasse ein Mädchen und ein Junge zum Klassensprecher gewählt. Durch das Erstellen und Präsentieren von Wahlplakaten, können die Kandidaten deutlich machen, worauf es ihnen als Klassensprecher ankäme und warum sie für dieses Amt geeignet wären. Die Klassensprecher werden von den Kindern geheim gewählt. Wesentliche Aufgaben der Klassensprecher sind die Vertretung der Anliegen der Klasse gegenüber der Klassenlehrerin und den Fachlehrkräften sowie eine verantwortungsbewusste und unparteiische Streitschlichtung bei Konfliktfällen in der Klasse. Durch die Klassensprecherwahl wird demokratisches Lernen initiiert. Schülerinnen und Schüler lernen die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft kennen und erfahren praktisch, dass ihre Meinung bzw. ihre Wahl wichtig für das Zusammenleben der Gemeinschaft sind. Die Klassensprecher vertreten die Klasse außerdem im Schülerrat (siehe S), in dem zusammen mit dem Schulleitungsteam sowie den Jahrgangssprechern aus der Villa Weltenbummler allgemeine, die gesamte Schule betreffende,  Angelegenheiten besprochen werden.

Klassenzeit

Die Klassenzeit findet täglich nach der ersten großen Pause von 9.55 Uhr bis 10.05 in allen Klassen statt und wird von der Lehrkraft betreut, die anschließend in der Klasse unterrichtet. Diese Zeit wird dazu genutzt, um z.B. organisatorische Dinge zu besprechen, Klassendienste zu organisieren, eventuell Streitigkeiten aus der Pause zu klären oder Mitteilungen vorzunehmen. Während dieser Zeit frühstücken die Kinder gemeinsam und – wenn es die Zeit erlaubt – liest die Lehrkraft aus der Klassenlektüre vor.

Kochunterricht

Als besonderen Schwerpunkt bietet die Gersprenzschule im 4. Schuljahr Kochunterricht an. Dazu werden die Klassen in der Hälfte geteilt, sodass eine Hälfte Kochen und die andere Hälfte Werken belegt. Nach einem Schulhalbjahr werden die Gruppen getauscht. Im Kochunterricht werden den Kindern die Grundregeln des Kochens nahegebracht. Dazu gehört selbstverständlich auch eine Sicherheitseinweisung zum Umgang mit scharfen Gegenständen, Herd und Küchengeräten. Dies können die Kinder praxisorientiert unter Aufsicht einüben, was einhergehend auch die feinmotorischen Fähigkeiten der Kinder herausfordert. Im Kurs werden Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und dabei Wissen zu den Lebensmitteln vermittelt. Das Essen (von Pizza über Gemüsesuppe zu Obstquark) wird nach der Zubereitung in einer großen Tafelrunde gemeinsam verzehrt. Auch das anschließende Spülen und Aufräumen gehören natürlich dazu.

Kollegiums-Ausflüge

An unserer Schule finden Kollegiums-Ausflüge turnuslmäßig statt. In regelmäßigen Abständen treffen sich alle Kolleginnen/Kollegen samt Schulleitung zu einem Nachmittagsausflug mit gemeinsamen Abendessen oder zum Besuch einer kulturellen Veranstaltung. Im 2-3 Jahresturnus unternehmen wir, meist an verlängerten Wochenenden, eine mehrtägige Fahrt in eine Großstadt unserer Wahl (Berlin, Hamburg, Amsterdam, Paris, München, Köln…). Wir pflegen diese geselligen Momente, da sie mit zu den Grundlagen unseres respektvollen und wertschätzenden Umgangs miteinander zählen.

Kooperation der Lehrkräfte

An der Gersprenzschule findet eine intensive Kooperation der Lehrkräfte statt. Themen für den Unterricht werden besprochen, gemeinsam ausgearbeitet und die entsprechenden Arbeiten dazu konzipiert. Auch Ausflüge und klassenübergreifende Veranstaltungen werden zusammen organisiert. Die Lehrkräfte der Jahrgänge und Einzelfächer treffen sich in regelmäßigen Abständen an einem Mittwochnachmittag (Präsenznachmittag) und darüber hinaus je nach Bedarf.

Kooperation Gersprenzschule – Dr.-Kurt-Schumacher-Schule (DKSS)

Die Dr.-Kurt-Schumacher-Schule (DKSS) ist die für die Kernstadtkinder nächste Sekundarstufenschule mit einem Vollangebot. Für die Kinder der vierten Klassen bietet die DKSS über das Schuljahr verteilt verschiedene Angebote zum Kennenlernen der weiterführenden Schule an: Bereits kurz nach den Sommerferien findet an einem Vormittag ein Sport- und Spielefest in der DKSS statt. An fünf Terminen besuchen unsere Viertklässler jeweils für eine Doppelstunde die DKSS, um dort einen Einblick in den naturwissenschaftlichen Unterricht einer weiterführenden Schule zu bekommen. Es werden Versuche durchgeführt und es wird in die Arbeit mit dem Mikroskop eingeführt. Kurz vor Ende des vierten Schuljahres findet ein von den DKSS-Schülern organisiertes Teichprojekt für unsere Schülerinnen und Schüler statt. Außerdem gibt es kurz vor den Sommerferien eine Schulführung mit Schulrallye, die den künftigen Fünftklässlern die Orientierung in der neuen Schule erleichtert. In gemeinsamen Fachkonferenzen sprechen sich die Kolleginnen und Kollegen der beiden Schulen inhaltlich und organisatorisch ab. Im Übergangskonzept Grundschule – weiterführende Schule können Sie Details zur Zusammenarbeit mit der DKSS lesen.

Kooperationsvertrag mit der Facharztpraxis für Kinder- und Jugendmedizin –
Psychotherapie Dr. Menningmann

Die Gersprenzschule kooperiert eng mit der ortsansässigen Facharztpraxis für Kinder- und Jugendmedizin – Psychotherapie. Hierdurch soll eine verbesserte Früherkennung von gesundheitlichen, psychischen oder sozialen Gefährdungen eines Kindes erreicht werden. Durch diese frühe Kooperation mit der kinderärztlichen Praxis können rechtzeitig fachgerechte und medizinische Behandlungen eingeleitet werden. Die Zusammenarbeit wird durch einen Kooperationsvertrag geregelt, der gewährleistet, dass die erforderlichen Kommunikations- und Organisationsstrukturen zur Gestaltung des Vorgehens vorhanden sind. In festgelegten Zeitabständen finden Austauschgespräche zwischen Schule und Facharzt statt, um Erfahrungen und Erkenntnisse dieses Vorgehens zu evaluieren und ggfs. auch zu optimieren. Die Zusammenarbeit setzt im Einzelfall die Zustimmung der Eltern voraus.

Lernstandserhebungen (VERA 3)

Deutschlandweit werden im Mai eines jeden Jahres die zentralen Lernstandserhebungen durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen nehmen an diesen Vergleichsarbeiten teil. Sowohl im Fach Deutsch als auch im Fach Mathematik werden dabei die Lernstände der Kinder ermittelt. Die Lernstandserhebungen werden nicht als Klassenarbeit gewertet und nicht benotet. In der Grundschule werden Lernstandserhebungen auch VERgleichsArbeiten genannt, weil sie im Rahmen des länderübergreifenden Kooperationsprojekts VERA durchgeführt werden.

Lernzeit

Durch den Pakt für den Ganztag wurden die klassischen Hausaufgaben überdacht und durch eine Lernzeit ersetzt. Den Lernzeitplänen liegt nicht nur der Gedanke der Vertiefung des Unterrichtsstoffes zugrunde, sondern sie dienen gleichzeitig dem Lernen-lernen. Schüler*innen werden an selbständige Arbeitsformen herangeführt und erwerben zudem einen Zuwachs an Selbstorganisationskompetenz.

Das komplette Lernzeitkonzept finden Sie unter dem Reiter „Schulkonzepte“ oder hier…

Lese-Fußball-Turnier

Jedes Jahr im Frühling veranstaltet die Gersprenzschule ein Lese-Fußball-Turnier für die dritten Klassen. Das Turnier besteht aus einer Kombination aus Lesen und Fußball spielen. Jedes Kind gehört einer Mannschaft an und liest zunächst zwei Bücher rund um das Thema Fußball. Zu einem Buch müssen die Kinder in einem Quiz Fragen beantworten und können so für ihre Mannschaft Punkte sammeln. Danach findet ein Fußballturnier statt, bei dem die Mannschaften gegeneinander Fußball spielen. Die so gesammelten Punkte gehen in die Endwertung ein. Sieger kann nur die Mannschaft werden, die gut lesen und gut Fußball spielen kann. Das Turnier ist Bestandteil unseres Lesekonzeptes. Näheres können Sie hier… nachlesen.

Lesekönigin und Lesekönig

In den dritten und vierten Klassen werden jedes Jahr im Frühling jeweils eine Lesekönigin und ein Lesekönig gekürt. Zunächst findet ein Lesewettbewerb innerhalb der Klassen statt, auf den sich alle Kinder gründlich vorbereiten und in dessen Verlauf die Klassengemeinschaft mehrheitlich entscheidet, welche beiden Kinder die Klasse im Schulwettbewerb vertreten sollen. Diese Kinder präsentieren ihr Können einer Jury aus mehreren Lehrkräften und die besten Vorleser werden zu „Lesekönigen“ des Jahrgangs ernannt. In einer großen Pause werden die vier Gewinner verkündet und erhalten einen Buchpreis. Der Lesewettbewerb ist Bestandteil unseres Lesekonzeptes, Näheres können Sie hier… nachlesen.

Lesekonzept

Die Fähigkeit zu lesen und Gelesenes zu verstehen, ist die zentrale Voraussetzung zur Weiterentwicklung des eigenen Wissens und von entscheidender Bedeutung für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben eines jeden Menschen. Daher zählt zu unseren wichtigsten Aufgaben in der Grundschule, der Aufbau einer möglichst umfassenden Lesefähigkeit. Ziel des Leseunterrichts an der Gersprenzschule ist es also, möglichst viele Kinder zu kompetenten Lesern zu qualifizieren und sie zu begeisterten, lebenslangen Leserinnen und Lesern zu machen. Lesefördernde Maßnahmen sind zum Beispiel: Regelmäßige Lese- und Vorlesezeiten, die Schaffung eines leseförderlichen Angebots (Klassenbücherei, Medienzentrum, Nutzung der Stadtbibliothek), Leseevents wie z.B. das Lese-Fußballturnier, Lesewettbewerbe, Autorenlesungen und vieles mehr. Das komplette Lesekonzept finden Sie hier….

Mathewettbewerb

Die Gersprenzschule nimmt jedes Jahr im Frühjahr am deutschlandweit stattfindenden Känguru-Mathematikwettbewerb teil. Die freiwillige Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen möglich. Jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben, die am „Kängurutag“ innerhalb einer bestimmten Zeit zu bearbeiten sind. Jeder Teilnehmer des Wettbewerbs erhält eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und dazu eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren mathematischen Knobeleien. Für die deutschlandweit Besten gibt es erste, zweite und dritte Preise und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt.

Mensa

Schülerinnen und Schüler der Gersprenzschule können im Rahmen ihres Aufenthalts in der Betreuten Grundschule oder während der begleiteten Mittagspause im Ganztagsprogramm eine warme Mahlzeit in der Mensa zu sich nehmen. Die Essensausgabe findet zwischen 12.00 Uhr – 13.45 Uhr statt. Hier sorgen zwei Mitarbeiterinnen  für die Essensausgabe und die anschließende Reinigung der Mensa und der Küche. Zwei pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder während des Mittagessens. Mensaregeln, die mit den Kindern erstellt wurden, helfen den Mensaalltag zu regeln.

Mittagessen

An fünf Tagen der Woche können die Schülerinnen und Schüler der Gersprenzschule ein warmes Mittagessen bestellen. Sie haben die Wahl zwischen einem „klassischen“ oder einem „vegetarischen Menü“. (Essensanmeldung) In der schuleigenen Mensa können sie dann im Zeitraum von 12.00 Uhr bis 13.45 Uhr an kleinen Tischgruppen ihr Essen genießen. Für das Einhalten der Mensaregeln sind die Kinder in erster Linie selbst verantwortlich, werden aber durch unser pädagogisches Personal unterstützt.

Morgen-/ Abschlusskreis

Wie an zahlreichen anderen Grundschulen auch gehört der Morgenkreis seit vielen Jahren zum Unterrichtsalltag der Gersprenzschule. Jede Lehrerin gestaltet den morgendlichen Anfang individuell und auf ihre Klasse abgestimmt. Er soll dazu dienen, mit den Kindern gemeinsam den Schultag zu beginnen und das Miteinander zu stärken. Der tägliche, in den höheren Klassen manchmal auch nur wöchentliche, Abschlusskreis lässt den Tag ausklingen.

Move-it- Kisten

Die „Move-it“ Kiste beinhaltet Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder in der Grundschule. Sie enthält Schwungtücher und –seile, Soft-Frisbees, Jongliertücher, Buschwusch-Bälle und vieles mehr. Durch vielfältige Spielanregungen soll die Bewegungssicherheit von Kindern gezielt gefördert werden. Die Bewegungsangebote können als kurze spielerische Phase in den Tagesablauf einer Klasse integriert werden und ermöglichen kleine „Bewegungspausen“. Die „Move-it“ Bewegungsspiele fördern nicht nur die Motorik, sondern wirken sich auch positiv auf den sozialen Zusammenhalt, die emotionale Entwicklung und Konzentrationsfähigkeit aus.

Nachmittagsbetreuung

Siehe „Villa Weltenbummler“

Offener Anfang

Ein offener Anfang bedeutet, dass der lehrergelenkte Unterricht nicht mit dem Gongschlag beginnt, sondern die Kinder mit dem täglichen Unterrichtsbeginn die Gelegenheit haben, ihre Materialien für den Tag bereit zu legen, angefangene Arbeiten zu Ende zu bringen oder sich mit bestimmten Aufgaben alleine, zu zweit oder in einer Gruppe zu beschäftigen. Der offene Anfang trägt dazu bei, dass sowohl die Selbstständigkeit als auch die sozialen Kompetenzen der SchülerInnen gefordert und gefördert werden. Die Lehrkraft begleitet die Kinder dabei und hat zunehmend freie Ressourcen, um einzelne SchülerInnen gezielt zu beobachten und zu fördern.

Pakt für den Ganztag

Seit Schuljahresbeginn 2015/16 ist die Gersprenzschule Pilotschule im neuen Landesprogramm „Pakt für den Nachmittag“, ab dem Schuljahr 2019/20 „Pakt für den Ganztag“. Nach einer betreuten Mittagspause, in der Mensa und in den Ganztagsräumen, bieten wir den angemeldeten Kindern am Nachmittag Förderunterricht, Hausaufgabenhilfe und ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften; diese Angebote sind kostenpflichtig. Nähere Informationen dazu finden Sie hier…

Patenklasse

Jeweils eine 3. Klasse übernimmt am Anfang des Schuljahres eine Patenschaft für eine neue 1. Klasse. Die neuen Schulkinder erleben durch das Patenkind insbesondere in der ersten Orientierungszeit Unterstützung und fühlen sich schnell in die Schulgemeinschaft integriert. Die Drittklässler unterstützen die Erstklässler beispielsweise bei Orientierungsfragen, sind aber auch Ansprech- und Spielpartner in Pausenzeiten. Dadurch lernen die Drittklässler in besonderem Maße, Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu üben. Gemeinsam finden regelmäßig in Absprache der Klassenlehrer Aktionen der Patenklassen statt (z.B. Bastelvormittage, Ausflüge, Vorleseevents, Frühstück, gegenseitige Vorführungen,…).

Pausendisco

In den kälteren und oft auch nassen Monaten (Herbstferien bis Osterferien) findet zweimal wöchentlich eine Disco für die Kinder im Musikraum statt. Für die Erst- und Zweitklässler findet die Disco dienstags in der ersten Pause statt. Die Dritt- und Viertklässler können die Disco donnerstags in der ersten Pause nutzen. Wer Lust hat zu tanzen ist dazu herzlich eingeladen!

PC-Unterricht

An der Gersprenzschule werden die Schülerinnen und Schüler an den Umgang mit Neuen Medien herangeführt. Alle dritten Schuljahre erhalten deshalb in unserem mit 24 PCs, einem Beamer und einem Drucker ausgestatteten Computerraum Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler erlernen und üben den Umgang mit gängigen Arbeitsprogrammen wie z.B. Word und Paint. Außerdem wird die Recherche im Internet trainiert und die Schülerinnen und Schüler machen den Internetführerschein. Darüber hinaus steht u.a. in jedem Klassenraum jeweils ein netzwerkfähiger PC zur Verfügung, damit regelmäßig an Lernprogrammen wie die Lernwerkstatt, Buddenberg oder Antolin gearbeitet werden kann. Im Medienzentrum und im Sonnenhaus stehen darüber hinaus Computerarbeitsplätze für den Förderunterricht, Internetrecherchen und für die Durchführung von Klassenprojekten zur Verfügung.

Play-Watch / Spieleausleihe

Die Spieleausleihe sorgt für eine „bewegte Pause“ und fördert die Freude an der Bewegung. Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen übernehmen die Ausleihe der unterschiedlichen Pausenspielgeräte (Roller, Springseile, Wurfspiele, Sandspielsachen, Stelzen uvm.) In der ersten Pause können die Vorklasse sowie der erste und zweite Jahrgang, in der zweite Pause der dritte und vierte Jahrgang die Spielsachen ausleihen. Die Ausleihe erfolgt über Ausweise für alle Kinder, welche für jeden Jahrgang farblich gekennzeichnet sind. Für die zahlreichen Pausenspielgeräte haben wir extra ein Gartenhaus hinter dem Mondhaus eingerichtet.

Portfolio

In einem Portfolio werden Arbeitsergebnisse, Dokumente, Präsentationen oder Kunstwerke von Schülern und Schülerinnen gesammelt und gemeinsam mit der Lehrkraft reflektiert. In diesen Mappen werden nicht nur die Ergebnisse dargestellt, sondern sie zeigen auch Entwicklungsprozesse auf, die ein Schüler oder eine Schülerin in der Grundschulzeit durchläuft.

Projektwoche

Alle zwei Jahre findet in der Gersprenzschule eine Projektwoche statt. Die Pädagogischen Fachkräfte, manchmal auch Eltern, bieten dann Themen an und jedes Kind hat die Möglichkeit, sich in diese Angebote ein zu wählen. Eine Woche lang kann sich dann die Gruppe intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Es gibt Projekte z.B. in den Bereichen Kunst, Sport, Theater und Musik; oft steht ein Thema, das die Kinder besonders interessiert, im Mittelpunkt der Arbeit (z.B. Märchen, Dinosaurier, Steinzeit, Mittelalter…). Die Projektwoche bietet die Chance, mit interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern intensiv an einem Thema zu arbeiten, dabei auch außerschulische Lernorte und Fachleute aufzusuchen. Die Ergebnisse der Projektwoche werden – meist am Rahmen eines Schulfestes – der Schulgemeinde vorgestellt.

Psychomotorikgruppen

An der Gersprenzschule findet für den 1. und 2. Jahrgang wöchentlich jeweils eine Bewegungsstunde mit psychomotorischem Schwerpunkt  statt. Im Vordergrund der Psychomotorik steht die Förderung der gesamten Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes durch die Bewegung. Weitere Ziele bilden die Förderung der Eigentätigkeit des Kindes, die Anregung zu selbständigem Handeln sowie die Erweiterung der Handlungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit des Kindes durch Erfahrungen in der Gruppe.
Die Inhalte der Psychomotorik lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

  •  Körper-Erfahrungen:
    seinen Körper wahrnehmen und erleben, kennen lernen, mit ihm umgehen können sowie lernen, sich selbst einzuschätzen.
  •  Material-Erfahrungen:
    räumliche und materielle Umwelt erfahren, mit ihr umgehen und sie verändern können. Im Umgang mit den Materialien lernen die Kinder etwas über Größe, Gewicht und physikalische Eigenschaften der Dinge.
  •  Sozial-Erfahrungen:
    mit anderen über Bewegung kommunizieren, lernen miteinander umzugehen. Über Bewegung und Spiel wird soziales Handeln der Kinder gefördert, denn die Bewegung ist das ursprünglichste Kommunikationsmittel der Kinder.

Die Bewegungsstunde wird unter Berücksichtigung der daran teilnehmenden Kinder und deren jeweiligem Förderbedarf konzipiert.

Schulbücherei

Unsere Schulbibliothek wurde im Frühling 2013 eröffnet und wird von einer Lehrkraft verwaltet. Sie besitzt einen momentanen Buchbestand von ca. 2600 Büchern, der stetig weiter ansteigt. Die Bücherei ist in eine Sachbuch- und eine Unterhaltungsliteraturabteilung aufgeteilt, die wiederum nach einzelnen Sachgebieten sowie Genres gegliedert ist. Die Bibliothek wird derzeit an drei Vormittagen von Müttern unterstützt und ermöglicht damit feste Öffnungszeiten, in denen unsere Kinder von Klasse eins bis vier freie Lesezeiten sowie eine Buchausleihe in Anspruch nehmen können. Neben den festen Öffnungszeiten kann die Bibliothek jederzeit von Lehrkräften mit der ganzen Klasse genutzt werden. Ein schulinterner Bibliotheksplan regelt die Belegung durch ganze Klassen während des Schulvormittages. Mit einer ebenfalls bereits etablierten „Bücherwurm-AG“ für den dritten und vierten Jahrgang im Nachmittagsangebot, wird die Lesemotivation sowie ein Bibliotheksinteresse der Kinder unterstützt und gefördert.

Schülerumfragen

An der Gersprenzschule sollen Kinder für ihre Rechte sensibilisiert werden und dadurch in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Durch gezielte Mitbestimmungsmöglichkeiten bzw. Schülerumfragen können die Kinder eigene Wünsche und Bedürfnisse äußern und werden so in Entscheidungsprozesse miteinbezogen: Beispielsweise bestimmen die Kinder selbst, welche Spielgeräte für die Spieleausleihe ausgesucht werden. Die Anschaffung von Büchern in unserer Schulbibliothek richtet sich nach den Interessen und Wünschen der einzelnen Jahrgänge, welche durch Schülerumfragen ermittelt wurden.

Schülerrat

Der Schülerrat setzt sich aus allen Klassensprecher*innen (siehe K – Klassensprecher) und deren StellvertreterInnen der Jahrgänge 1 bis 4 und die Jahrgangssprecher der Villa Weltenbummler zusammen. In regelmäßigen Abständen findet während des Schulvormittages eine einstündige Schülerrat-Versammlung statt, die von der Schulleitung und der Ganztagskoordinatorin geleitet wird. Der Schülerrat beschäftigt sich mit Themengebieten/ Problemfeldern des Schulalltags aus Sicht der Kinder. Gemeinsam werden Lösungswege / Verbesserungswünsche erarbeitet und anschließend versucht, sie umzusetzen.

Schulchor

Der Schulchor ist ein freiwilliges Angebot, das im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften gewählt werden kann. Er gestaltet musikalisch die wichtigen Ereignisse im Verlauf eines Schuljahres, wie z.B. das Weihnachtssingen oder besondere Feierlichkeiten an der Schule. Im Vordergrund soll die Freude am gemeinsamen Singen stehen, daher sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich. Der Chor findet am Freitag in der 1. Stunde statt.

Schulelternbeirat

Mitglieder des Schulelternbeirats (SEB) sind die Klassenelternbeiräte (siehe unter K) und Jahrgangselternvertreter. Außerdem (mit beratender Stimme) die Vertreter ausländischer Eltern. Die Mitglieder wählen aus ihrer Mitte für die Dauer von zwei Jahren einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und ggf. weitere Vorstandsmitglieder. Der Schulelternbeirat wird vom Vorsitzenden mindestens einmal pro Halbjahr einberufen. Er muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder oder die Schulleitung (unter Angabe der Gründen) dies verlangt. Der Schulelternbeirat übt das Mitbestimmungsrecht an seiner Schule aus. Entscheidungen der Schulkonferenz [siehe weiter unten] nach § 129 Abs. 1-7 bedürfen der Zustimmung des Schulelternbeirats. Bei anderen Entscheidungen ist der Schulelternbeirat anzuhören. Manche Entscheidungen der Gesamtkonferenz bedürfen ebenfalls der Zustimmung des Schulelternbeirates. Die Schulleitung unterrichtet den Schulelternbeirat über alle wesentlichen Angelegenheiten des Schullebens. Der Vorsitzende des Schulelternbeirats, seine Stellvertreter sowie drei weitere Mitglieder des Schulelternbeirats können an der Gesamtkonferenz beratend teilnehmen. Der Schulelternbeirat wählt aus dem Kreis seiner Mitglieder zudem die Vertreter/Innen für die Wahl zu den Kreis- oder Stadtelternbeiräte sowie die Vertreter/Innen für die Delegierten zur Landeselternbeiratswahl. Gesetzliche Grundlage für Schulelternbeiräte, deren Aufgaben und Rechte: Hessisches Schulgesetz §§ 110-113.

Schulfeste

Einmal jährlich findet an der Gersprenzschule unser Schulfest statt, an dem die gesamte Schulgemeinde teilnimmt. Der übliche Termin ist der Freitagnachmittag in der Woche vor Beginn der Sommerferien. Im jährlichen Wechsel findet ein Spielefest (organisiert von den Eltern) und die Präsentation einer vorangegangenen Projektwoche (gestaltet von den Kindern mit ihren Lehrerinnen) statt. Daneben gibt es die schöne Möglichkeit des geselligen Beisammenseins mit Getränken und Speisen. Für einen guten Ablauf ist unsere Schule dabei auf die tatkräftige Unterstützung von Eltern angewiesen, die Dienste an den einzelnen Ständen übernehmen.

Schulgarten

Der Schulgarten liegt etwa 10 Gehminuten von der Gersprenzschule entfernt. Der Wembach fließt an ihm vorbei, auf dem Gelände befindet sich ein kleiner Teich und ein Bauwagen, der Bänke, Tische sowie weitere benötigte Werkzeuge und Unterrichtsmaterialien enthält. Im Schulgarten wird im Rahmen des AG-Angebotes regelmäßig Gartenarbeit betrieben (Unkraut jäten, Gemüse anpflanzen, Blumen stecken etc.). Von den Klassen wird der Garten als außerschulischer Lernort (siehe unter A) im Rahmen des Sachunterrichtes genutzt, um naturkundliche Erfahrungen sammeln und Beobachtungen vornehmen zu können (z.B. Beobachtung der Froschentwicklung im Teich) – und als spannender Ausflugsort! In Zusammenarbeit mit der Dr. Kurt Schumacher Schule findet jährlich für den 4. Jahrgang das Teichprojekt im Schulgarten statt (siehe T – Teichprojekt) Die Anlage des Teiches und die Aufstellung des Bauwagens wurde durch Spenden des Fördervereins ermöglicht; er organisierte auch die Arbeitseinsätze fleißiger Eltern, ohne deren Einsatz der Schulgarten nicht denkbar wäre.

Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist ein Organ gemeinsamer Beratung und Beschlussfassung von Eltern und Lehrkräften an der Schule. An der Gersprenzschule werden durch die jeweiligen Gremien (E – Elternbeirat und G – Gesamtkonferenz) je fünf Vertreter der Eltern und der Lehrerkräfte gewählt, den Vorsitz hat der Schulleiter. Die Amtszeit beträgt zwei Schuljahre und in der Regel findet einmal im Schulhalbjahr eine Sitzung statt.

Schulprogramm

Das Schulprogramm ist das verbindliche Gesamtkonzept jeder Schule, in dem die Schule ihre pädagogische Zielvorstellung (Leitbild) und ihre mittel- bis langfristige Entwicklungsplanung formuliert. Es stellt eine Orientierungshilfe im Prozess der Schulentwicklung dar und hat verbindlichen Charakter für die Schulgemeinschaft. Es dient neben der innerschulischen Verständigung auch der konkreten Ausgestaltung der jeweiligen Vorgaben und Freiräume. Das Schulprogramm wird von der Schulkonferenz verabschiedet und muss von der Schulaufsicht genehmigt werden. Da die Schulprogrammarbeit der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung dienen soll, wird sie in regelmäßigen Abständen überprüft (evaluiert).

Schulregeln

Die Schulregeln regeln das gemeinsame Leben in unserer Schule. Den Kindern wird sie im ersten Schuljahr vorgestellt und von ihnen unterschrieben. Nach Beschluss des Schulelternbeirates sollte die Langfassung der Schulregeln auf einem Klassenelternabend gemeinsam besprochen werden. Die Schulregeln finden Sie hier…

Schulwegeplan

Um den täglichen Schulweg möglichst sicher zu machen, hat die Schulgemeinde in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stadt Reinheim einen Schulwegeplan erarbeitet. Er wird den Eltern der Schulanfänger auf dem ersten Elternabend erläutert und kann auch auf der Website eingesehen werden. Im Schulwegeplan wird ein besonderes Augenmerk auf Gefahrenstellen gelegt, die im Plan gekennzeichnet sind. Die sichersten Übergänge im Umfeld der Schule sind durch gelbe Fußabdrücke gekennzeichnet; der Bauhof der Stadt Reinheim übernimmt dankenswerterweise die Erneuerung der Kennzeichnung. Den Schulwegeplan der Gersprenzschule finden Sie hier…

Schwimm-AG

In der 3. Klasse haben alle Kinder, die nicht- bzw. noch unsicher schwimmen können die Möglichkeit, an einer Schwimm-AG teilzunehmen. Die Schwimm-AG findet einmal pro Woche im Hallenbad von Groß-Zimmern und während der Sommermonate im Freibad von Reinheim statt. Die Schüler und Schülerinnen werden von zwei Sportlehrer/innen begleitet. Entsprechend ihres Leistungsstandes werden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und dementsprechend gefördert.

Spielehof

Auf dem Spielehof steht eine große Kletter- und Spiellandschaft, die zum Toben, Klettern, Springen, Rutschen, Balancieren und Rennen einlädt. Der Boden ist mit Sand aufgefüllt und wird von vielen Kindern zum Burgenbauen und Spielen genutzt. Der Spielehof wird auch während der Unterrichtszeit von den Klassen besucht, um eine Bewegungs- und Spielezeit einzulegen.

Sportabzeichen

Alle Kinder vom zweiten bis vierten Schuljahr haben im Rahmen des Sportunterrichts die Möglichkeit, jährlich das Sportabzeichen zu erzielen. Dabei müssen fünf Bereiche abgedeckt werden:

  1. Schwimmen
  2. Koordination
  3. Schnelligkeit
  4. Kraft
  5. Ausdauer

Wir richten uns dabei nach dem Prüfungswegweiser des „Deutschen Sportabzeichens“. Die individuellen Höchstwerte der Kinder werden in ein spezielles Computerprogramm eingegeben und unter Berücksichtigung des Jahrgangs wird dann berechnet, ob und welches Abzeichen (Gold, Silber, Bronze) erzielt wurde. Da es uns gelingt, viele Schülerinnen und Schüler zum Sportabzeichen zu führen, wird die Gersprenzschule schon seit Jahren regelmäßig geehrt und von der Sparkassenstiftung mit Geldpreisen ausgezeichnet. Dieses Geld wird für Neuanschaffungen von Sport- und Spielgeräten genutzt.

Tagespläne

Die Tagespläne der Kinder im Pakt für den Ganztag finden Sie hier…

Teichprojekt mit der DKSS

Zur Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen findet für alle Viertklässler das Teichprojekt statt. Schüler der DKSS treffen sich mit den vierten Klassen der Gersprenzschule im Schulgarten. Dort werden die Grundschüler von den „Großen“ in Kleingruppen zu naturbezogenen Themen und kleinen Experimenten angeleitet und präsentieren und dokumentieren ihre Ergebnisse.

Theaterbesuche

Mindestens einmal im Jahr haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Gelegenheit, ein Theaterstück zu sehen. Die Klassenlehrerinnen wählen aufgrund des aktuellen Angebots und der jeweiligen Jahrgangsstufe ein passendes Stück aus. Manchmal lädt die Gersprenzschule auch freie Gruppen zu Aufführungen von Theaterstücken oder Kinderopern ein. Die Aufführungen finden dann in der Cestashalle für alle Kinder der Schule statt. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler an die Kultur heranzuführen und sie dafür zu begeistern. Der Förderverein unterstützt uns dabei finanziell mit einem Kulturbeitrag in Höhe von 5 € pro Kind und Schuljahr.

Übergangskonzept Kita – Gersprenzschule

Die Kindertagesstätten der Kernstadt Reinheim und die Gersprenzschule arbeiten eng zusammen, um gemeinsam den Übergang der Kinder in die Schule optimal zu gestalten. Ein Übergangskonzept regelt die Zusammenarbeit zwischen den Kindertageseinrichtungen und der Grundschule in Reinheim. Durch gegenseitige Hospitationen in der Schule bzw. den Kitas werden Absprachen über Erziehungsschwerpunkte und –methoden getroffen, es findet ein Austausch über Konzepte statt und gemeinsame Elternabende werden vorbereitet und durchgeführt. Ziel ist es, den Wechsel von einer Institution zur anderen für die Kinder und Eltern transparent und möglichst reibungslos zu gestalten. Näheres über unser Übergangskonzept Kita – Gersprenzschule können Sie hier… nachlesen.

Unterrichtsgänge (Wald, Reinheimer Teich, Bauernhof …)

Unterrichtsgänge bieten sich in allen Jahrgängen meist thematisch verknüpft mit einer  Unterrichtseinheit an. Man besucht dabei außerschulische Lernorte, um vor Ort die theoretischen Unterrichtsinhalte zu vertiefen bzw. mit praktischem Wissen anzureichern. Beim Besuch eines Bauernhofs erleben die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die dort lebenden Tiere hautnah und erfahren möglichst durch praktisches Tun Wissenswertes über deren Haltung, Fütterung und Pflege oder über die Produkte der Nutztiere. Bei einem Lernspaziergang durch den Wald in Begleitung des Försters lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Baumarten, die Funktionen des Waldes und Möglichkeiten ihn zu schützen kennen. Ein weiteres beliebtes Ziel für Unterrichtsgänge ist der Reinheimer Teich. Dort kann in Zusammenarbeit mit dem NABU die Naturschutzscheune besucht werden, in der die Schülerinnen und Schüler viel über das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere und Pflanzen erfahren können. Aber auch Museumsgänge, ein Besuch im Planetarium, eine Exkursion zur Kläranlage oder der Besuch eines Betriebs (Schokoladenfabrik, Bäcker) bieten besondere Zugänge und Einblicke in verschiedene Themenbereiche und wirken zumeist hochmotivierend auf die Kinder.

Unterrichtszeiten:

 07:30 – 07:45 Uhr Hofaufsicht
 07:45 – 08:00 Uhr Gleitzeit
 08:00 – 08:45 Uhr  1. Unterrichtsstunde
 08:45 – 09:30 Uhr  2. Unterrichtsstunde
 09:30 – 09:55 Uhr Hof-Pause
 09:55 – 10:05 Uhr Klassenzeit
 10:05 – 10:50 Uhr  3. Unterrichtsstunde
 10:50 – 11:35 Uhr  4. Unterrichtsstunde
 11:35 – 12:00 Uhr Hof-Pause
 12:00 – 12:45 Uhr  5. Unterrichtsstunde (3./4. Jahrgang)

Den gesamten Tagesplan der Kinder im Pakt für den Ganztag finden Sie hier…

Verabschiedung der vierten Klassen

An ihrem letzten Schultag in der Gersprenzschule werden die Viertklässler von der gesamten Schulgemeinde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie (Spalier, Abschiedslied) verabschiedet.

Vorlaufkurs

Im Vorlaufkurs lernen Kinder im Vorschulalter spielerisch, den Wortschatz zu erweitern und den Satzbau zu verbessern. Der Vorlaufkurs startet im letzten Kindergartenjahr im September und dauert ein Schuljahr. Die Kindergartenkinder treffen sich an mindestens vier Wochentagen jeweils eine Stunde mit der Vorlaufkurslehrerin in den Räumen der Gersprenzschule. Acht bis zwölf Kinder pro Kurs arbeiten nach dem Programm „Deutsch für den Schulstart“ gemeinsam in einer Gruppe.

Vorklasse

Die Arbeit in der Vorklasse verfolgt immer einen kindorientierten und ganzheitlichen Ansatz. Hierbei wird die Lebenswelt eines jeden Schülers aufgenommen und durch vielfältige Methoden dieser in persönlichen Fähigkeiten gestärkt und  gefördert. Dabei wird den SchülerInnen Raum und Zeit gegeben, sich in seiner gesamten Persönlichkeit zu entwickeln um schulfähig werden zu können.

Der Ablauf eines Tages ist geprägt durch Strukturen und Rituale. Diese bilden neben den jahreszeitlichen Angeboten den Rahmen in dem gearbeitet wird. Einige festgelegten Unterrichtsstunden sind neben Sport auch Kunst. Als  Querschnittsaufgabe wird immer wieder  auf sprachliche Entwicklung geachtet. Ebenso werden Grundlagen der Mengenerfassung erarbeitet.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Vorklassenarbeit zählen:

  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden entwickelt.
  • Das Sozialverhalten, aber auch die Entwicklung emotionaler Fähigkeiten werden gefördert.
  • Konzentration und Ausdauer werden geübt.
  • Die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik wird verbessert.
  • Sprachkenntnisse werden erweitert, die Kommunikationsfähigkeit wird gefördert.
  • Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit im kognitiven, emotionalen, psychischen, motorischen und sozialen Bereich wird angeregt.
  • Sinneswahrnehmung
  • Vorschulische Arbeitstechniken bereiten die Kinder auf den Unterricht in der 1. Klasse vor.
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten, Kindergärten und anderen Institutionen wird gepflegt.

Zur Beurteilung und Entwicklung von Schulfähigkeit werden die Kinder regelmäßig beobachtet und die Fortschritte aber auch Probleme festgehalten und mit den Eltern besprochen, z.B. in Form von Förderplänen. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Eltern (Elternabenden, Elternsprechtage, Beteiligung am Schulfest ect.) ist gewünscht und notwendig. Klassenfeste, Ausflüge, Beteiligung an schulischen Aktivitäten runden die Zeit in der Vorklasse ab.

Vorleseevents

In regelmäßigen Abständen organisieren die Jahrgangsteams „Vorleseevents“. Dann suchen die Lehrerinnen eines Jahrgangs (wenn möglich noch andere Vorleserinnen und Vorleser) zu einem selbst gewählten Thema Geschichten/Bilderbücher aus. Diese werden durch Plakate präsentiert und im Glasgang aufgehängt. Jedes Plakat erhält eine bestimmte Hintergrundfarbe. Die Kinder können die von ihnen ausgewählte Geschichte anhand der Farbe wiedererkennen. Am Tag des Vorleseevents erhalten die Kinder ihre „Eintrittskarte“ mit der passenden Farbe und bekommen ihre ausgesuchte Geschichte vorgelesen. Die Vorleseevents machen allen Beteiligten großen Spaß und fördern so die Lust am Lesen (vgl. Lesekonzept).

Was machen Sie wenn …

… Ihr Kind krank ist? – Immer wieder bekommen wir Anfragen zu bestimmte Themen. Hier… haben wir für Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

Weihnachtssingen

Kurz vor den Weihnachtsferien stimmt der Schulchor mit einer kleinen weihnachtlichen Konzert im Rahmen der Vollversammlung in der Cestashalle die Kinder, das Kollegium und alle Mitarbeiter*innen der Villa Weltenbummler auf das bevorstehende Fest ein.

Werkunterricht

„Kein Kind verlässt die Gersprenzschule ohne mit Ton, Hammer, Säge und Feile gearbeitet zu haben.“ Gemäß diesem Grundsatz arbeiten alle Schüler/Innen der vierten Klassen mit verschiedenen Werkzeugen und Werkstoffen wie Holz und Ton. Der Werkunterricht findet ein Halbjahr lang in einer kleineren Lerngruppe (halbe Klasse) statt. Die SchülerInnen erhalten dabei nicht nur Einblicke in ganzheitliche, handwerkliche Arbeitsabläufe und Berufsfelder, sondern erleben zum Teil erstmalig, dass sie durch ihr eigenes Tun Produkte, wie z.B. einen Tischtennisschläger, selbst herstellen können. Diese Erfahrung erfüllt die SchülerInnen in der Regel mit Stolz und fördert ihr Selbstbewusstsein.

Zentrum für schulische Erziehungshilfe

Das Zentrum für schulische Erziehungshilfe in Babenhausen ist ein Präventions- und Beratungszentrum für die Grundschulen im Ostkreis. Die Teams, bestehend aus einer Sozialpädagogin und einer Grundschullehrerin, unterstützt Grundschullehrer*innen bei der Förderung von Kindern mit Verhaltensproblemen. Weiterhin beraten sie Eltern und leisten Hilfe für die Erziehung ihres Kindes. Ziel ist es, Entlastung in Problemsituationen zu schaffen, sowie gemeinsame Lösungswege für das Kind, die Familie und die Schule zu entwickeln. Dabei werden das Lebens- und Lernumfeld und die vorhandenen Ressourcen einbezogen.